Neben der Förderung norddeutschen Kunsthandwerks durch die jährlich ausgerichtete Messe Kunst und Handwerk und die Vergabe des Justus Brinckmann Preises, neben den zahlreichen Erwerbungen für die Sammlungen und einer tatkräftigen personellen Unterstützung durch Ehrenamtliche in verschiedensten Bereichen des Museums, ist es der JBG weiter ein Anliegen, flexibel und offen auf die aktuellen Erfordernisse des Hauses zu reagieren.

So trug man durch den Einbau eines Fahrstuhls (1999) und die Realisierung des Justus-Brinckmann-Portals (2009), das nach erfolgter Neugestaltung des Hauptfoyers im März 2010 nun als Entree für Sonderveranstaltungen genutzt wird, wesentlich zur Modernisierung des Gebäudes und zur Verbesserung der Infrastruktur des Museums bei. Bei der Neugestaltung der weltberühmten Porzellan- und Fayence-Sammlung (2005) sah sich der Freundeskreis besonders verpflichtet, geht die Sammlung in ihrer heutigen Struktur doch wesentlich auf Justus Brinckmann zurück: 1869 erwarb der leidenschaftliche Sammler und Kenner von Keramiken eine Bouillonterrine aus der Porzellanmanufaktur Sèvres, die zum Ausgangspunkt einer der qualitätvollsten und umfangreichsten Sammlungen in Deutschland wurde.
Die Einrichtung von Volontariatsstellen durch die Freunde des Museums und die großzügige Unterstützung zahlreicher Publikationen, welche Forschungsergebnisse dokumentieren und die facettenreichen Ausstellungsprojekte und Sammlungsbestände des Hauses in vertiefenden und reich bebilderten Katalogen und Büchern festhalten, führen den Wissensschatz des Museums sowohl der Fachwelt wie auch Kunstliebhabern zu.

Die Justus Brinckmann Gesellschaft förderte 2009 durch die Finanzierung der Sanierung des Westportals eine wichtige Baumaßnahme. Das Westportal heißt heute Justus Brinckmann Portal.